
Die neuen EU-Energieeffizienzvorgaben könnten Land und Gemeinden in der Steiermark jährlich mit Millionenbeträgen belasten. Laut FPÖ-Energiesprecher Willi Spörk drohen den steirischen Gemeinden Mehrkosten von 65 bis 70 Millionen Euro. Für das Land sollen weitere rund 15 Millionen Euro anfallen. Der Entwurf zum Steiermärkischen Energieeffizienz-Umsetzungsgesetz beschränke sich zwar auf verpflichtende EU-Vorgaben, bringe jedoch zusätzliche Verwaltungs-, Personal- und Dokumentationskosten. Spörk kritisiert den geringen Gestaltungsspielraum und spricht von „Brüsseler Regulierungswut“. Ein sparsamer Energieeinsatz sei sinnvoll, dürfe Gemeinden aber nicht mit detaillierten Sanierungsauflagen und neuen Berichtspflichten überfordern. Die FPÖ fordert daher mehr Subsidiarität und eine Konzentration der EU auf ihre Kernaufgaben.