müsse alles getan werden, um eine weitere Explosion der Arbeitslosigkeit zu verhindern. Denn derzeit befände sich das Land zwar in einer Krisen- aber in keiner Notsituation. Und damit es nicht dazu kommen könne, müsse das Land alles dazu beitragen, um eine Massenarbeitslosigkeit zu verhindern.
Das Land Steiermark werde seine lange vor Corona fixierten Investitionspfade weiterhin verfolgen, stellte auch Finanzlandesrat Anton Lang klar. Dazu kommen wirtschaftlichen Corona-Hilfen, eine Corona-Arbeitsstiftung sowie ein Unterstützungspaket für jene steirischen Gemeinden, die ihre Investitionen wegen der der gesunkenen Einnahmen sonst nicht durchführen könnten.
Der Finanzlandesrat präsentierte auch einen mittelfristigen Budgetplan bis 2024, dem Jahr der nächsten steirischen Landtagswahl. Unter Verweis auf die Prognosedaten des Bundes werde das ursprünglich im nächsten Jahr vorgesehene Ziel – ein ausgeglichener Haushalt – erst im Jahr 2024 erreicht. Lang räumte jedoch ein, dass die Prognose zahlreiche Unsicherheiten enthalte. Selbst wenn sie hält, werden die Landesschulden bis zur nächsten Wahl auf knapp sechs Milliarden Euro steigen.
[Foto: Land Steiermark/Jesse Streibl]
