Wien ab.

»Das Wegfallen der Verbindung in die Bundeshauptstadt schwächt den Wirtschaftsstandort Steiermark und letztlich die gesamte Region Südösterreich«, betont Herk, der klarstellt, dass die vielen steirischen Leitbetriebe der Steiermark auf effiziente Flugverbindungen zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen  angewiesen seien.

Nach 2027, dem Fertigstellungstermin des Semmeringtunnels, werden die Steirer daher vermehrt die Hubs München und Frankfurt nutzen müssen, bedauert Georg Knill jene Bedingung für die AUA-Rettung, die vorsieht, dass innerösterreichische Flüge zwischen Zielen, die innerhalb von drei Stunden mit der Bahn erreichbar sind, verboten werden. »Das widerspricht der geplanten Strategie, Wien als Langstreckendrehscheibe zu sichern und ist im Sinne der Ökologie bestenfalls unwirksam«, unterstreicht der IV-Chef.

Die Streichung der Wien-Verbindung sei hinsichtlich der internationalen Stärkung des Standorts Steiermark ein Schritt in die falsche Richtung, sind die beiden Wirtschaftslenker überzeugt.

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